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Martin Hügging
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Senken Sie Ihren Energieverbrauch

Es gibt viele einfache Möglichkeiten, den Energieverbrauch im Haushalt zu senken, allein der Standby-Betrieb Ihrer Elektrogeräte kann bis zu 16% des Gesamtstromverbrauchs ausmachen. 

Treibstoffpreise, Heizölpreise, Strompreise, Gaspreise - alles steigt und wir sind noch längst nicht am Ende der Preisentwicklung angelangt. Umso wichtiger wird es, sorgfältig mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen und mit moderner Technologie so wenig Strom wie möglich zu verbrauchen. 

Auf den folgenden Seiten finden Sie deshalb Informationen über aktuelle Themen rund ums Energiesparen & Umwelt sowie Tipps & Tricks wie Sie schnell und günstig den Verbrauch in Ihrem Haushalt senken können.

Mit Energiesparlampen Geld sparen

Sie senken die Stromkosten und die CO2-Emissionen gegenüber vergleichbar hellen Glühlampen um bis zu 80 Prozent - und das bei aktuell bis zu 15-facher Lebensdauer. 

Wegen ihrer hohen Stromeinsparung im Vergleich zur Glühlampe machen sich Energiesparlampen trotz ihres Preises von etwa 2,00 Euro bis 16,00 Euro meist schon nach 1.800 bis 2.200 Betriebsstunden bezahlt.

Inzwischen gibt es komplette Sortimente an Energiesparlampen, mit denen sich alle Leuchten mit E14- und E27-Fassung umrüsten lassen unabhängig davon, ob bislang normale Glühlampen oder Halogenlampen eingesetzt wurden. 

Standby_Betrieb

Bleibt ein elektrisches Gerät nach dem Ausschalten noch in Betriebsbereitschaft dann befindet es sich im so genannten Standby-Betrieb.
 Das geschieht zum Beispiel beim Ausschalten eines Gerätes per Fernbedienung. 

Elektrogeräte verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Beim Kauf elektrischer Geräte sollten Sie deshalb unbedingt prüfen, wie hoch der Stromverbrauch ist, denn jedes Watt Standby-Leistung kostet im Jahr derzeit etwa 1,50 Euro. Bei mehreren Geräten kommt so eine beachtliche Summe zusammen. Moderne Geräte haben eine günstige Standby-Leistung von 1-2 Watt, ältere oder billige Geräte hingegen verbrauchen zum Teil auch bis zu 10-15 Watt im Standby-Betrieb. 

Für Geräte, die sich im Standby-Modus befinden, werden in Deutschland jährlich etwa 15 bis 20 Milliarden Kilowattstunden Strom verschwendet. Das entspricht etwa 5 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. 

Beim Energie sparen im Haushalt gilt: Sparen wo Sparen lohnt. 

Denn über 75 Prozent des Energiebedarfs privater Haushalte entfallen auf die Heizung, weitere rund 12 Prozent auf die Warmwasserbereitung. Haushaltsgeräte beanspruchen neun Prozent und die Beleuchtung immerhin zwei Prozent des gesamten Energieverbrauchs. 

Bereits mit kleinen Maßnahmen, die wenig Zeit und Geld kosten, lässt sich Ihr Energieverbrauch senken - und das sofort.


Haushaltsgeräte
Bücher als Tiefkühler-Isolationstester

Haben Sie schon mal die Isolation Ihrer Kühlgeräte getestet? Legen Sie einfach ein Buch auf den oberen Deckel und warten Sie einige Stunden. Ist das Buch dann kalt, sollten Sie etwas an der Isolation verändern oder gleich ein neues Gerät kaufen. Das verkleinert die Stromrechnung. 

Gefriergeräte abtauen
Durch das regelmäßige Abtauen der Gefriergeräte kann die energiezehrende Eiskruste verhindert werden. Das macht weniger Mühe und geht schneller als die übliche verspätete Rettungsaktion, wenn sich die Tür des Gefrierschrankes vor Eis schon nicht mehr schließen lässt. Oder Sie kaufen sich am besten gleich einen Gefrierschrank mit Abtauautomatik. 

Kühlaggregate doppelt nutzen
Kühlaggregate können doppelt genutzt werden: Einerseits zum Kühlen bzw. Einfrieren, andererseits kann aber auch ihre - kostenlose - Abwärme nutzbar gemacht werden. Beispielsweise für die Warmwasseraufbereitung. Besonders geeignet sind diese Techniken für das Gastgewerbe, für Kantinen, Metzgereien, Krankenhäuser oder Altenwohnheime. 


Heizungswärme effektiv nutzen
Dämmung spart Heizkosten

Gute Dämmung bei Fenstern und Türen spart wertvolle Heizenergie und senkt somit Ihre Heizkosten. Unsere Tipps: Einfach verglaste Fenster können durch Wärmeschutzverglasung ersetzt werden. Eventuell ist auch der zusätzliche Einbau von Vorsatzfenstern oder Vorsatztüren sinnvoll. Fugen im Falz von Fenstern und Türen sollten elastisch abgedichtet werden.

Heizkörper nicht zustellen
Nur wenn die Heizkörper nicht hinter Sesseln oder Gardinen verschwinden ist eine ausreichende Zirkulation der erwärmten Luft möglich. Wenn sich die warme Luft besser verteilen kann, genügt auch eine energiesparendere Thermostat-Einstellung für ein angenehmes Raumklima.

Heizungsthermostate richtig benutzen
Räume sollten kurz und bei weit geöffneten Fenstern gelüftet werden. Während dieser Zeit sollten die Heizthermostate niedrig gestellt werden. Die Temperatur in einzelnen Räumen lässt sich über Thermostatventile regulieren. Durch Thermostate und automatische Regelmechaniken lässt sich die Heizungsanlage sparsam einstellen. In Räumen, in denen Sie sich weniger aufhalten, können Sie die Temperatur um einige Grad auf 18 Grad senken.

Außerdem sollten Sie die Rollläden, Fensterläden oder Vorhänge schließen. Jedoch: Die Temperatur in einem Raum sollte nicht niedriger als 12 Grad Celsius liegen - sonst dauert es zu lange, den Raum wieder aufzuheizen. Wenn Ihr Heizkörper gluckert oder teilweise kalt bleibt, sollte er entlüftet werden. Es ist außerdem ratsam, die Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachbetrieb warten zu lassen.


Küche und Kochen
Backen mit Restwärme

Auch beim Backen sollte die Restwärme der Geräte genutzt werden. Deshalb: Bei erreichter Backtemperatur frühzeitig das Gerät ausschalten. Auf diesem Weg lässt sich bei gas-, wie strombetriebenen Backvorrichtungen Energie und Geld sparen. Das gilt übrigens auch für das Zubereiten von Tiefkühlpizza.

Deckel auf die Kochtöpfe
Jeder Topf braucht seinen Deckel. Das gilt besonders in der Küche, denn die Garzeiten der Gerichte lassen sich deutlich verkürzen, wenn durch die Verwendung des passenden Deckels keine Energie unnütz aus dem Topf entweichen kann.

Kochen mit niedrigem Energieverbrauch
Beim Kochen lässt sich der Stromverbrauch leicht senken, indem man die Kochplatten etwa 10 bis 15 Minuten vor Kochende auf eine niedrigere Stufe zurückschaltet. Beim Garen kann man außerdem recht sparsam mit dem Wasser umgehen.

Küchengeräte zur Wassererwärmung benutzen
Egal ob Eier, Kaffee oder Tee - mit den zugehörigen Küchengeräten lässt sich das benötigte heiße Wasser energiesparender zubereiten als im Kochtopf oder im Kessel auf der Herdplatte. Kaffeemaschine, Wasserkocher und Eierkocher und Induktionsherde helfen deshalb beim Sparen.

Mikrowelle spart doppelt
Der richtige Einsatz einer Mikrowelle spart Zeit und Geld. Bei kleineren und mittleren Portionen wird viel Energie gespart. Zudem lohnt sich der Einsatz einer Mikrowelle bei der Zubereitung von Tiefkühlkost und Fertiggerichten.


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